Zwei Minister, ein Thema: Digitalisierung in der Landwirtschaft

Zwei Minister, ein Thema: Digitalisierung in der Landwirtschaft

Barbara Otte-Kinast und Björn Thümler laden am 13. November auf die Agritechnica ein

„Wenn der Feldroboter nach Unkraut sucht – wie wichtig ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz für die Agrarbranche?“ Diese Frage wird am Mittwoch, 13. November, während der Messe Agritechnica in Hannover diskutiert. Gastgeber des Podiumsgesprächs sind Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Beide Ministerien haben umfangreiche Schnittmengen bei dem Themenfeld Digitalisierung.

Niedersachsen beweist mit einer innovativen Agrarbranche und führenden Forschungseinrichtungen bei dem Thema künstliche Intelligenz Pioniergeist. Digitale Assistenten, selbstfahrende Roboter und der Einsatz von Drohnen eröffnen Chancen, um Ressourcen effizient einzusetzen.

„Auf dem Acker und in den Ställen ist die Digitalisierung schon längt in der Praxis angekommen. Damit steigern wir das Tierwohl, schützen die Umwelt und kümmern uns um die Artenvielfalt“, sagte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast. Kürzlich gingen drei digitale Experimentierfelder (Agro-Nordwest, DigiSchwein und FarmerSpace) in Niedersachsen an den Start.

Ihr Amtskollege Björn Thümler betont, dass die Digitalisierung neben den Aspekten des Tierwohls und des Umweltschutzes im Agrar- und Ernährungsbereich mehr Wirtschaftlichkeit und einen effizienteren Ressourceneinsatz ermögliche. „Die Digitalisierung birgt enorme Potenziale, die zu einer nachhaltigeren und ertragreicheren Landwirtschaft beitragen können.“

Beide Minister diskutieren auf der Agritechnica im Saal New York/ Halle 19. Moderator Dr. Henning Müller begrüßt auf der Bühne die Experten Prof. Dr. Engel Hessel, Digitalisierungsbeauftragte des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Volker Heinz, Vorstand Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik und Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, Hochschule Osnabrück.

Die Veranstaltung dauert von 13.30 Uhr bis 15 Uhr.

 

Quelle: Pressemeldung Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur